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Ostmeier: "Ich freue mich auf Jamaika"
Kreis Pinneberg
Die Tinte des Koalitionsvertrages ist inzwischen abgetrocknet. Gestern ist er von Fraktionsvertretern der CDU, FDP und den Bündnisgrünen unterzeichnet worden. Auch Barbara Ostmeier (CDU), Mitglied des „Kompetenzteams“ von Spitzenkandidat Daniel Günther, und direkt gewählte Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Pinneberg-Elbmarschen, hat diesen unterzeichnet. Günther soll am Mittwoch, 28. Juni, vom Landtag zum neuen Ministerpräsidenten und Nachfolger von Torsten Albig (SPD) gewählt werden. „Für die Bereiche Sport und Justiz bin ich mir sicher, etwas Gutes herausverhandelt zu haben. Ich freue mich auf Jamaika und auf die Umsetzung dieses Koalitionsvertrages“, so Ostmeier im Gespräch mit unserer Zeitung.

Der Start für die 56-Jährige war nach der Wahl im Mai dieses Jahres ein wenig holprig. Das hat nichts mit der in Hetlingen Lebenden zu tun. Vielmehr hatte Günther ihr, als er sie in das Kompetenzzentrum holte, zu verstehen gegeben, dass er sie in Regierungsverantwortung sieht. Doch Justizministerin durfte die Volljuristin am Ende aller Gespräche um die Vergabe der Posten nicht werden. Günther hatte sich entschieden, das Ministerium von der Flensburger Bundestagsabgeordneten Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU) leiten zu lassen. „Davon habe ich aus der Zeitung erfahren“, ärgert sich Ostmeier immer noch über diese „Rochade“.

„Daniel Günther hat mir dann vorgeschlagen, als Staatssekretärin in das Innenministerium zu gehen. Als Beamtin auf Zeit hätte ich aber mein Abgeordnetenmandat abgeben müssen. Das wollte ich nicht, denn ich bin leidenschaftlich gerne Politikerin und freue mich insbesondere darauf, in der kommenden Legislaturperiode verstärkt Basisarbeit leisten zu können.“ Eine gute Arbeit an der Basis − in ihrem Wahlkreis − beflügele auch die Politik in Kiel, weiß die frühere Hetlinger Bürgermeisterin.

Auch ein Engagement auf CDU-Kreisebene kann sich Ostmeier vorstellen. Inwieweit sie sich im Kreisverband beteiligen möchte, ließ Ostmeier gestern offen. „Aber ich möchte dem Kreis Pinneberg mehr Gewicht in Kiel verleihen“, so die Christdemokratin selbstbewusst. „Wir haben vor Ort Gewicht und Stimmen. Und das wollen wir gemeinsam deutlich machen“, freut sich Ostmeier auf die Zusammenarbeit mit allen Ortsverbänden ihres Wahlkreises.

17.06.2017 von Klaus Plath
Uetersener Nachrichten, Wedel-Schulauer Tageblatt

Liebe Wählerinnen und Wähler,

für das mir entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken.

Hier noch ein wichtiger Termin:

Am Mittwoch, dem 28.06.2017 wird der neue Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein gewählt. Die Wahl wird von Parla-TV live übertragen: http://www.landtag.ltsh.de/aktuell/parlatv/

Ihre
Barbara Ostmeier