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Liebe Besucher und Besucherinnen meiner Webseite

Das Jahr 2020 war für uns alle eine besondere Herausforderung. Niemand hätte gedacht, dass wir uns mit einer Pandemie beschäftigen müssen. Und trotz oder gerade wegen der Beschränkungen war der Zusammenhalt in der Bevölkerung, unter Kollegen, Freunden und Verwandten selten größer. Ich danke Ihnen allen für Ihre Bereitschaft, mit uns an einem gemeinsamen Strang zu ziehen.

Nun wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen für 2021 einen guten Start, Glück und Gesundheit!

Ihre
Barbara Ostmeier
Landtagsabgeordnete
CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein

Struktur und Ordnung in der Impfterminvergabe

Zu den aktuellen Zuständen bei der Terminvergabe für Impfungen der ersten Gruppe erklärt
die Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier:

„Bei der Impfquote je Einwohner liegt Schleswig-Holstein auf einem sehr guten zweiten
Platz. Das ist ein gutes Signal und es ist weiterhin klar, dass für jeden, der möchte, ein
Impftermin möglich sein und es für jeden eine Impfung geben wird. Es ist auch erfreulich
und gut, dass in diesem Land eine hohe Bereitschaft besteht, sich impfen zu lassen“, sagt die
CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier aus Hetlingen.

Allerdings führe dies dazu, dass nicht sofort der Nachfrage an Impfterminen entsprochen
werden kann und nicht alle unmittelbar einen Termin bekommen können und es zu
Engpässen, teils Chaos und Frustration bei der Terminvergabe kommt. „Verständlich und
nachvollziehbar“ findet Ostmeier die aufkommende Frustration. Sie fordert deshalb
Nachbesserung. „Wir müssen schnellstmöglich für eine bessere Organisation, insbesondere
ein klares und verständliches Regelwerk zu der Terminvergabe für unsere Seniorinnen und
Senioren in Schleswig-Holstein sorgen. Was wir brauchen ist Akzeptanz und
Nachvollziehbarkeit“, fordert Ostmeier. Die Engpässe bei den Terminkapazitäten seien nur
mit klaren Regeln, Verständlichkeit und - so Ostmeier - „vor allem aber auch direkter
Kommunikation und belastbarer Information“ zu vermitteln. Zwar habe sich in kritischen
Punkten bereits etwas bewegt und es sei bereits nachgebessert worden, aber eine zweite
Hotline und ein Informationsbrief könne eben nur ein erster Schritt zur Abhilfe sein, weitere
müssten folgen, um die Impfbereitschaft nicht durch Organisatorisches zu verspielen, findet
Ostmeier und verweist in dem Zusammenhang auch auf offene Fragestellungen zur
Erreichbarkeit und Anfahrt der Impfstationen bei eingeschränkter Mobilität von Betroffenen.

„Das aktuelle Verfahren, die Vergabe nach dem Windhundprinzip und die mangelnde
Struktur halte ich jedenfalls für respektlos und unzumutbar gegenüber der Generation, die
so viel in und für unser Land geleistet hat.“ Sie appelliert daher an die Landesregierung,
weitere Schritte zur Koordinierung zu machen, die Betroffenen gezielter zu informieren und
offene Problemstellungen schnell zu klären, „notfalls auch durch Ausnutzen der
Richtlinienkompetenz des Ministerpräsidenten. Es muss uns doch daran gelegen sein,
denjenigen effektiv zu helfen, die aktuell als vorrangig schützenswert benannt sind. Wir
müssen es doch gerade den vulnerablen Gruppen so einfach und leicht wie möglich machen,
Zugang zu der so wichtigen Impfung zu bekommen. Insbesondere im Kreis Pinneberg mit
nach wie vor landesweit hohen Inzidenzwerten ist eine passgenaue und wirkungsvolle
Impfstrategie von richtungsweisender Bedeutung“, betont Ostmeier. Ihr Vorschlag: „Es muss
möglich sein, ein separates und effizientes Portal zur Anmeldung der Betroffenen der ersten
Gruppe einzuführen, das Wartelisten zur Vormerkung ermöglicht und dementsprechend
eine Terminvergabe der freien Kapazitäten vornimmt.“

13.01.2020
Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier

Corona Schutzimpfungen - Anmeldesystem

Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Jugend, Familie und Senioren
des Landes Schleswig-Holstein

Medien-Information
14.01.2021

Impfzentren: Gesundheitsministerium ergänzt Buchungssystem und erleichtert Terminvergabe für Gruppe der über 80-Jährigen

KIEL. Das schleswig-holsteinische Gesundheitsministerium wird wie angekündigt den Zugang zum Anmeldesystem für Termine in den Impfzentren noch einmal erleichtern: Rund 220.000 impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre oder älter sind, werden ab dem 28.01.2021 ein Informationsschreiben mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer erhalten. Diese Ergänzung zum bestehenden Anmeldesystem hat Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg heute (14. Januar) im Sozialausschuss des Landtags vorgestellt.

Mit der zusätzlichen Möglichkeit können sich die Seniorinnen und Senioren ohne Zeitdruck telefonisch registrieren und bereits für ihren persönlichen Impftermin in einem der schleswig-holsteinischen Impfzentren registrieren lassen. Die in dem Anschreiben vermerkte Telefonnummer soll ab dem 1. Februar montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung stehen. Erster buchbarer Termin soll der 8. Februar sein. Im Unterschied zu bisher, werden Terminbuchungen für über 80jährige dabei nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich sein.

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg: „Wir haben bisher eine sehr schnelle und funktionstüchtige Terminvergabe für die Buchung von Impfterminen zur Verfügung gestellt. Dieses System soll nun durch eine gerade für unsere älteren Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner exklusive Anmeldemöglichkeit ergänzt werden. Alle impfberechtigten über 80-jährigen Bürger werden wir persönlich anschreiben. Jeder wird sich telefonisch einen Termin geben lassen können. Ohne Stress, ohne Eile. Sollten dann in Zukunft mehr Termine zur Verfügung stehen, werden die Menschen telefonisch kontaktiert und gefragt, ob sie einen früheren Termin haben möchten.“

Die Terminvergabe kann weiterhin nur auf Basis der aktuell bekannten Liefermengen erfolgen – dementsprechend werden viele Impfwillige zunächst nur einen Termin erhalten können, der im späten Frühjahr oder gar Frühsommer liegt. Sollte mehr Impfstoff verfügbar sein, wird den Betroffenen telefonisch ein früherer Termin angeboten.

Die Informationsschreiben samt Pin-Code zur Anmeldung werden in Tranchen versendet. Dabei wird nach einer Altersstaffelung innerhalb der Gruppe der über 80jährigen vorgegangen.

In den vergangenen drei Wochen waren jeweils dienstags binnen kürzester Zeit alle Termine für die erste priorisierte Gruppe (80 Jahre oder älter, Mitarbeitende in der Altenpflege oder der Notfallrettung usw.) ausgebucht – insgesamt rund 45.000. 87 Prozent der bisher angemeldeten Menschen sind 80 Jahre oder älter.

Das bestehende Internet-Portal unter www.impfen-sh.de wird weiterhin für alle anderen Gruppen der höchsten Priorisierung nach Bundesverordnung zur Verfügung stehen. Dort werden Impfberechtigte, die nicht zur Gruppe der über 80-Jährigen gehören, weiterhin wöchentlich Termine buchen können. Hierfür wird ebenfalls ein festes Kontingent an Impfdosen bereitgehalten. Auch telefonisch wird es dieser Gruppe möglich sein, Termine zu buchen. Für die Gruppe der über 80-jährigen gilt das beschriebene vereinfachte Buchungsverfahren.

Bis die Ergänzung der Terminvorgabe losgeht, werden wie angekündigt am 19. Januar und 26. Januar um 8:00 Uhr über die beiden Möglichkeiten der Online-Buchung und der Telefon-Hotlines Buchungsmöglichkeiten geschaltet.

Das Ministerium weist zudem darauf hin, dass das Impfintervall zwischen Erst- und Zweitimpfungen aufgrund der gültigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko,https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21.pdf?__blob=publication) angepasst wird. Die Zweitimpfung soll innerhalb des durch die Zulassungsstudien abgedeckten Zeitraumes von derzeit 42 Tagen erfolgen. Der kürzlich zugelassene Moderna-Impfstoff hat ein Mindestintervall von 28 Tagen zwischen Erst- und Zweitimpfung, beim BioNtech/Pfizer Impfstoff liegt das Mindestintervall bei 21 Tagen. Schleswig-Holstein wird auch aus logistischen Gründen das Intervall einheitlich auf 35 Tage anpassen. Dies hat keine Auswirkungen auf bisher in den Impfzentren gebuchten Termine der Zweitimpfung – diese bleiben bestehen wie gebucht.